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Förderungsstipendium


Fördergegenstand

 

Förderungsstipendien dienen zur Förderung nicht abgeschlossener wissenschaftlicher Arbeiten (insbes. Diplomarbeiten und Dissertationen) von Studierenden ordentlicher Studien, die besondere Kosten verursachen (z.B. Forschungsaufenthalt an einer ausländischen Forschungseinrichtung, Teilnahme an themenspezifischen Fachtagungen und Kongressen, aufwändige Literatursuche, empirische Untersuchungen). Gemäß § 24 Satzungsteil „Frauenförderungsplan“, verlautbart im Mitteilungsblatt Nr.13 i vom 6.4.2005 werden Frauen zur Bewerbung besonders aufgefordert.

 

 

Höhe der Förderungsstipendien

 

Förderungsstipendien werden in Abhängigkeit von den voraussichtlichen Kosten des beantragten Projektes in der Höhe von € 700,00 bis€ 3.600,00 vergeben.

 

 

Antragsberechtigte Personen

 

Antragsberechtigt sind ordentliche Studierende der Rechtswissenschaften an der Universität Graz mit österreichischer Staatsbürgerschaft, gleichgestellte AusländerInnen und Staatenlose.

Die Antragstellerin / der Antragsteller muss im Zeitpunkt der Antragstellung die Anspruchsdauer gem § 18 StudFG erfüllen (Mindeststudienzeit + Toleranzsemester pro Studienabschnitt). Die Anspruchdauer ist zu verlängern, wenn die / der Studierende nachweist, dass die Studienzeitüberschreitung durch wichtige Gründe (siehe § 19 Abs 2 StudFG) verursacht wurde.

 

 

Antragsfristen

 

Im Kalenderjahr 2011 können Bewerbungen zu nachstehenden Terminen im Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät eingereicht werden:

 

09.05.2011 – 06.06.2011

 

10.10.2011 – 31.10.2011

 

 

Inhalt der Bewerbung

 

Die Bewerbung muss enthalten:

 

- das entsprechende Antragsformular(Formular ist über die Homepage des Dekanates abzurufen)

- Kopien sämtlicher Diplomprüfungszeugnisse, Studienerfolgsnachweis über Leistungen, die in keinem Abschlusszeugnis aufscheinen

- aktuelles Studienblatt (Ausdruck aus Uni Graz Online)

- ein Lebenslauf

- Inhaltliche Darstellung (Beschreibung) der geplanten Arbeit

- Detaillierte Kostenaufstellungund Finanzierungsplan: Mitteilung, bei welchen Stellen gleichzeitig um finanzielle Mittel angesucht wurde bzw. in welcher Höhe ein Zuschuss erfolgt. (Vorlagen können über die Homepage des Dekanates abgerufen werden)

- Zwei Gutachten von im Bereich der Rechtswissenschaften habilitierten Personen darüber, ob die/der Studierende auf Grund der bisherigen Studienleistungen und seiner Vorschläge für die Durchführung der Arbeit voraussichtlich in der Lage sein wird, die Arbeit mit überdurchschnittlichem Erfolg durchzuführen

- bei Überschreitung der Anspruchsdauer (§§ 18, 19 StudFG) (z.B. wegen Karenz, Krankheit, Präsenzdienst, Auslandsaufenthalt) entsprechende Nachweise.

 

 

Aufwendungen, die gefördert werden

 

  • Forschungsaufenthalt an einer ausländischen Forschungseinrichtung
  • Teilnahme an themenspezifischen Fachtagungen und Kongressen
  • aufwändige Literatursuche
  • empirische Untersuchungen

 

 

Aufwendungen, die nicht gefördert werden

 

- Anschaffungskosten für Gegenstände mit einer mehrjährigen Nutzungsdauer, die im Eigentum der Stipendiatin/des Stipendiaten bleiben (zB Laptop, Computer, Drucker, Reisekoffer)

- Anschaffung von Büchern, die in einer Grazer Bibliothek oder an einem Institut vorhanden sind

- pauschale Nächtigungskosten sowie ein Verpflegungs(mehr)aufwand

- Reisekosten, mit Ausnahme der Kosten für eine Bahnfahrt 2. Klasse, Flüge in der Economy Class (Wochenendtarif, red ticket), Kosten öffentlicher Verkehrsmittel, um zum Bahnhof oder Flughafen zu gelangen

- Kosten der Teilnahme am Abendprogramm von Kongressen/Tagungen oder Kongressausflügen

- Büromaterialien

- Druckkosten und Bindekosten von Diplomarbeiten und Dissertationen

- Druckkostenbeiträge für eine Publikation der Arbeit.

 

 

Verständigung über die Zuerkennung eines Förderungsstipendiums

 

Die Antragsteller/innen werden über eine positive wie negative Antragsentscheidung schriftlich benachrichtigt.

 

 

Abschluss eines Stipendienvertrages – Berichterstattung – Frist – Sanktionen

 

Die Stipendiatin/der Stipendiat schließt mit dem für die Vergabe der Förderungsstipendien zuständigen Organ der Rechtswissenschaftlichen Fakultät einen Stipendienvertrag.

Nach Abschluss des Vertrages kommen 75 % des zugesagten Stipendienbetrages zur Auszahlung.

In dem Vertrag verpflichtet sich die Stipendiatin/der Stipendiat, binnen der unter Punkt 9 näher beschriebenen Frist einen Bericht über die widmungsgemäße Verwendung der Mittel zu legen.

Bei nicht zeitgerechter Berichterstattung verfällt automatisch der Anspruch auf die zurückbehaltenen 25 %. Wird nach einmaliger Aufforderung durch das Dekanat bei Setzung einer angemessenen Nachfrist kein Bericht gelegt, sind die erhaltenen Stipendienmittel zur Gänze zurückzuzahlen.

Die Fakultät kann von der Nichtauszahlung des Restbetrages sowie von der Rückforderung des Stipendiums in begründeten Fällen absehen.

 

 

Frist zur Berichterstattung

 

Die Frist zur Berichterstattung darf bei Diplomarbeiten nicht kürzer als 1 Jahr, bei Dissertationen nicht kürzer als 2 Jahre sein. Die Frist endet jeweils am 28.2. oder am 30.9. eines Jahres.

Das genaue Datum des Fristablaufes ist im Stipendienvertrag festzuschreiben.

Auf schriftlichen Antrag der Stipendiatin/des Stipendiaten hin kann die Frist verlängert werden. Der Antrag kann jederzeit vor Ablauf der Frist gestellt werden.

 

 

Auskünfte

 

Für Auskünfte steht am REWI-Dekanat Frau Binder (DW 6509) zur Verfügung. Sprechstunden finden MO und DO von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr statt.

 

ao. Univ.Prof. Dr. Gerhard Schummer

1. Vize-Studiendekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät

 

 

Link zum Antragsformular, Vorlage für Kostenaufstellung und Finanzplan.



 





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